1. Sieger 9. Norderney Marathon Matthias Jegodtka

Foto: 1. Sieger 9. Norderney Marathon Matthias Jegodtka
Siegesserie beim Norderney-Marathon
2009 geht zu Ende.
Norderney. Frank Themsen,
Abonnementssieger beim beliebten Insel-Marathon, musste sich in der
9. Auflage der Veranstaltung an diesem Sonntag einem klar Besseren
geschlagen geben. Damit ging eine großartige Serie für den Bremer
zu Ende. Es war ein Nachmelder, der für die Überraschung sorgte.
Matthias Jegodtka vom ASC Rosellen/Neuss, der im letzten Jahr beim
Frankfurt-Marathon mit 2:28 Stunden eine persönliche Bestzeit
aufgestellt hatte, gab sich auf unserem Eiland erfreulicherweise die
Ehre.
Vom Start weg bestimmte er das
Geschehen und Themsen hielt nur die ersten 20 km mit. Schon danach
deutete sich an, dass der sympathische Bremer, der den
Norderney-Marathon achtmal zuvor dominiert hatte, an diesem Tage in
Jegodtka wohl seinen Meister gefunden hatte. In der zweiten Runde
dieser Veranstaltung enteilte der neue „Insel-König“ im Marathon
seinem schärfsten Konkurrenten und ließ diesem mit der Endzeit von
2:46 Stunden nicht den Hauch einer Chance. Für Themsen wies die
Stoppuhr im Ziel schließlich 2:53 Stunden auf. Beides natürlich
Klassezeiten, die für sich selbst sprechen. Den dritten Platz
belegte Bastian Käter aus Göttingen, der 3:15 Stunden für die
42,195 km lange Strecke benötigte.

   Seriensieger Frank Themsen LG Bremen Nord
Foto 2: Seriensieger Frank Themsen hatte das Nachsehen
Der Organisationsleiter Helge Plavenieks blickte am Ende des Tages auf eine sehr gelungene Veranstaltung zurück, die alles hielt, was man sich von dem „Landschaftsmarathon“ versprochen hatte. Der 9. Insel-Marathon begann bei anfangs leichten Regenschauern und kontinuierlich starkem Nordwind, der wie üblich, eine große Herausforderung für alle Läuferinnen und Läufer darstellte. Um so glücklicher zeigten sich dann die Finisher, die in den beeindruckenden Zielbereich am Kurplatz vor dem Conversationshaus einlaufen durften. Alles in allem darf man sicher von einer einmal mehr gelungenen Veranstaltung, diesmal mit erneuter Rekordbeteiligung, sprechen. Ließe sich die Unterbringungsfrage für die Läuferinnen und Läufer noch befriedigend regeln, dürfte die Teilnehmerzahl das halbe Tausend im nächsten Jahr erreichen können. Die Unterstützung durch die Vertreter der Hilfsorganisationen, wie die Bundeswehr in Zusammenarbeit mit den Norderneyer Reservisten, das Deutsche Rote Kreuz, die Betriebe der Stadt Norderney, die Sponsoren und nicht zuletzt durch etliche Mitglieder des größten Inselvereins TuS Norderney war wieder sehr gut. Auch die Entscheidung, Staffelwettbewerbe, den Halbmarathon und einen gewerteten Walkinglauf auszuschreiben, kann als völlig richtig gewertet werden. Weitere Berichte folgen.